Happy Birthday to me und Happy Himbeer Creme Kuchen to you! Ich sag nur: Agar Agar

Ich hatte Geburtstag – ein Jahr noch und ich darf mich zu den 30ern zählen. Aber wie sagt man? Man ist so jung wie man sich fühlt. So um die Zeit rum im vergangen Jahr ging auch mein Blog online – also feiere ich heute mit euch gleich zweimal Geburtstag: meinen fast 30er und mein Blog Jubiläum. Juhu! I proudly present: Himbeer-Creme Kuchen!

Schon in einem meiner letzen Beiträge hab ich euch von Agar Agar erzählt. Erinnert ihr euch? Die Rotalge, auch bekannt als pflanzliches Geliermittel. Ich bin total begeistert und hab in letzter Zeit immer öfter damit gekocht. So auch in diesem Kuchen der euch nicht mal 15 Minuten eurer Zeit kosten wird und richtig lecker schmeckt. Fügt ruhig etwas mehr Ahorn- und Reissirup bei wenn ihr auf der süßeren Seite unterwegs seid und genießt es! Ich muss sagen, ich finde Agar Agar ja richtig toll. Auf diese Art und Weise können selbst all jene mit Nussallergien (die meisten rohen, zuckerfreien Desserts bestehen aus Nüssen) zuckerfreie Desserts genießen. Auch bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit wie Fruchtzucker-Intoleranz eignet sich so ein Kuchen recht gut – ich vertrage Himbeeren beispielsweise super. Aber da ist ja jeder unterschiedlich. Man kann in diesem Rezept also natürlich auch andere Früchte verwenden.

Zutaten: 

Für die Creme:

1 Handvoll gefrorener Himbeeren
100ml Hafermilch
2 EL Ahornsirup
Saft einer halben Zitrone
1 TL Agar Agar

Für den Boden:

100g Haferflocken, fein gemixt
3 EL flüssiges Kokosöl oder 2 EL etwas festeres Kokosöl
1 EL Reissirup
Prise Zimt und Vanillepulver (das Innere einer Vanilleschote)
1 EL Chia Samen
3 EL Wasser

ZUCKERFREI, GLUTENFREI, LAKTOSEFREI, VEGAN (Algen sind vegan, oder?)

Für den Boden werden die Haferflocken im Mixer (ich verwende einen Pestomixer) zu feinem Mehl verarbeitet. In einer extra Schüssel werden die Chia Samen mit dem Wasser vermengt. Lasst das Ganze kurz stehen. In der Zwischenzeit wird das Haferflockenmehl mit den restlichen Zutaten für den Boden vermischt. Zuletzt noch die mittlerweile aufgequollenen Chia Samen hinzugeben und nochmal gut miteinander verrühren. In eine mit Backpapier ausgelegte Form füllen, den Teig flach drücken – es soll ein leichter Rand entstehen – und bei 180° im Ofen für rund 10 Minuten goldbraun backen. Danach im Kühlschrank auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit werden die Himbeeren mit der Hafermilch und den restlichen Zutaten (außer dem Zitronensaft) in einem Kochtopf aufgekocht. Mit einem Schneebesen laufend umrühren. Nach rund 2 Minuten kann das Ganze zur Seite gestellt werden. Zuletzt noch den Saft der Zitrone hinzugeben und umrühren. Sobald der Boden etwas ausgekühlt ist, kann die Himbeermasse eingefüllt werden. Lasst sie zuvor etwas auskühlen. Sobald die Creme vollständig ausgekühlt ist, wird sie fest und der Kuchen lässt sich prima in Stücke schneiden.

Ein Tipp am Rande: Ihr könnt natürlich mit diesem Rezept experimentieren wie ihr wollt. Kein Grund sich genau an die Zutaten zu halten. Warum also nicht bei eurem nächsten Versuch die Himbeer-Creme gegen Schoko Creme austauschen – einen Anhaltspunkt findet ihr hier! Eigentlich gilt das für all meine Rezepte. Ich möchte euch dazu inspirieren selbst den Kochlöffel zu schwingen, auszuprobieren und neue Geschmacksrichtungen zu entdecken UND euch vor allem davon überzeugen dass gesund auch richtig, richtig lecker sein kann.

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6 Kommentare

  • Reply
    Deniz Ficicioglu
    28. Juli 2015 at 17:52

    Alles Gute und Liebe nachträglich!
    Und was für ein tolles Rezept! Das mach ich in jedem Fall nach. Himbeeren und Hafermilch schmecken einfach zu gut zusammen!

    • Reply
      Eva
      28. Juli 2015 at 21:28

      Danke dir liebe Deniz! 🙂 Himbeeren und Hafermilch sind die beste Kombination, da hast du Recht. Alles Liebe.

      • Reply
        Deniz
        2. August 2015 at 23:01

        🙂 Eine Frage hab ich noch. Wie groß ungefähr war denn Deine Form bzw. für wieviele Stücke hat das Rezept gereicht?

        • Reply
          Eva
          2. August 2015 at 23:18

          Eh klar! Also, ich hab in diesem Fall eine längliche Form genommen. Ca. 15cm lang und 6cm breit. Das Ganze hat dann bei mir 4 Stück ergeben. Wenn du aber die Menge überall verdoppelst, solltest du eine runde Standard-Kuchenform damit ausfüllen können. 🙂 Alles Liebe!

  • Reply
    Claudia
    28. Juli 2015 at 20:05

    Hallo Eva, auch bei mir wohnt Agar Agar schon seit einigen Jahren. Ich verwende es um meinen Speisen Aussehen und Halt zu verleihen. Bis bald, Claudia

    • Reply
      Eva
      28. Juli 2015 at 21:27

      Ich bin total begeistert davon. Aber man lernt ja nie aus wenn es um allerlei Lebensmittel geht. 🙂

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