5 wertvolle Tips bevor man sich in den Juice-Himmel begibt!

Achte darauf woher dein Obst und Gemüse kommt!

Sobald Obst und Gemüse geerntet wurde, verliert es an Nährstoffen. Es empfiehlt sich daher Gemüse sowie Obst regional zu kaufen. Erdbeeren aus Chile oder beispielsweise Gurken aus Spanien haben eine enorm lange Reise hinter sich, werden oftmals noch unreif geerntet und reifen sozusagen im Supermarkt nach. Kauft man aber regional, unterstützt man dabei nicht nur die einheimische Wirtschaft, sondern tut auch etwas im Sinne der Umwelt. Und der Geldtasche schadet es garantiert auch nicht – einheimisches Obst und Gemüse ist weitaus günstiger als eingeflogenes! Ist das Gemüse oder das Stück Obst mal gekauft, sollte man es dann auch so bald wie möglich konsumieren, um die bestmögliche Nährstoff-Aufnahme zu garantieren.

Füge deinem Gemüsesaft nicht zu viel Obst bei!

Zwar hat Obst wertvolle Vitamine, aber leider eben auch ausreichend Fruchtzucker. Ausschließlich grünes Gemüse in einem Saft kann gewöhnungsbedürftig sein. Wobei meine Devise ja die Folgende ist: Grüne Säfte sollen eigentlich nicht wirklich schmecken. Sie sollen gut tun. Ein halber Apfel beigemengt verbessert den Geschmack dennoch gewaltig und kann bei dieser Menge nicht schaden. Vor allem wenn wir einen grünen und eher sauren Apfel wählen. Obst sollte aber dennoch nicht Überhand gewinnen. Tip: Auch ein paar Karotten oder ein Stück rote Rüben sowie eine halbe, geschälte Zitrone machen einen grünen Saft viel süßer. Hinzukommt, dass Karotten eine krebshemmende Wirkung nachgesagt wird und sie zahlreiche Vitamine und Mineralien enthalten. Auch rote Rüben stehen dem in nichts nach. Diese enthalten Betain, was gut für unsere Leber und auch Galle ist, sowie unter anderem Folsäure – ideal als Vorsorge gegen Schlaganfall, Herzinfarkt und notwendig für Frauen in der Schwangerschaft. Die gute alte Zitrone sorgt darüber hinaus auch noch für genügend Vitamin C!

Timing ist alles!

Trinke deinen frisch gepressten Saft möglichst sofort nach der Fertigstellung und auf leeren Magen, um all die Nährstoffe aufzunehmen. Eine ideale Zeit wäre gleich am Morgen. Der Körper muss dann nur minimale Energie aufwenden um das Ganze zu verdauen. Eine halbe Stunde nach dem man den Saft getrunken hat, kann man dann ohne Probleme ein leckeres Frühstück zu sich nehmen.

Welcher Entsafter wird es?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Entsaftern: 1. Jene, die den Saft aus dem Gemüse rauspressen ohne es dabei zu erhitzen – kaltpressende Juicer also! 2. Jene zentrifugalen Entsafter, die das Gemüse und Obst mit kleinen Messern zerkleinern und den Saft mit Kraft aus dem Gemüse rausschleudern. Dabei entsteht allerdings Hitze, welche gute Nährstoffe und Enzyme im Obst und Gemüse zu einem gewissen Anteil zerstört.

Persönlich habe ich beide Entsafterarten getestet und musste feststellen, dass ein kaltpressender Entsafter weit mehr Saft produziert als ein zentrifugaler und dabei außerdem viel leiser ist. Der einzige Nachteil: kaltpressende Entsafter sind um einiges teurer in der Anschaffung. Ist man aber irgendwann so von den grünen Nahrungsergänzern überzeugt, lohnt sich die größere Investition in einen kaltpressenden Juicer durchaus. Vor allem weil man sich dann im Bereich des Gemüsekaufs wieder etwas spart – man hat durch diesen Entsafter einfach eine viel größere Ausbeute.

Dein Juice ist nicht sauber!?

Es bringt sich nicht viel zu entsaften, wenn man dann erst wieder zahlreiche Pestizide und Chemikalien aufnimmt. Biologisches Obst und Gemüse ist daher sehr zu empfehlen. Und wie bereits erwähnt, achtet man auf ein regionales Angebot, spart man sich hier schon mal einiges an Geld. Wer dennoch nicht biologisch kaufen kann, sollte sich mit den 10 am häufigsten von Chemikalien betroffenen Sorten auseinandersetzen und mit jenen, die auch unbiologisch produziert wenig verunreinigt sind. Hier mehr dazu.

Willst du wissen warum ich stolzer Besitzer eines Entsafters bin und Chlorophyll mein bester Freund ist?

Das könnte dir auch gefallen

4 Kommentare

  • Reply
    Thorsten
    8. Mai 2017 at 18:25

    Toller und informativer Artikel! Was würdest du im Bezug auf den richtigen Entsafter Familien empfehlen. Natürlich ist das kalte Pressen viel schonender und hochwertiger, dauert aber auch seine Zeit. Wer nun sag ich mal eine 4 köpfige Familie am Frühstückstisch mit Saft versorgen will, kann ja nicht stundenlang vorm Entsafter sitzen. Erachtest du bei solchen Fällen einen schnellen Entsafter (Zentrifuge) für sinnvoller? Freue mich auf deine Meinung. Viele Grüße

    • Reply
      Eva
      8. Mai 2017 at 22:50

      Ich denke da würde ich auch auf die schnellere Variante umsteigen. ;-) Man bekommt ja immer noch wertvolle Vitamine und darum geht es schließlich im Endeffekt. Das Geld das man sich spart kann man dafür in gutes Bio Gemüse investieren und damit nicht zu viel der Juice Reste verloren gehen, würde ich daraus einfach Gemüselaibchen machen. Win-Win. Lieben Gruß, Eva

  • Reply
    Dan
    24. Juni 2017 at 11:28

    Zu den Slow Juicern lässt sich noch sagen, dass hier auch viel mehr Zutaten verarbeitet werden können. Zum Beispiel lassen sich damit auch problemlos Beeren, Blattgrün (z.B. Weizengras) und sogar Nüsse zu Saft verarbeiten. Auch sind die modernen Geräte sehr schnell und einfach zu reinigen, sodass sich damit problemlos täglich (auch mehrmals) Saft herstellen lässt.

    Gruß

    • Reply
      Eva
      24. Juni 2017 at 16:24

      Ja, das stimmt. Wobei ich es mit Nüssen noch nie versucht habe. Klingt aber spannend. LG

    Hinterlasse eine Antwort

    Melde dich für den Individualisten Newsletter an!