Das Ende der 66 Tage Challenge Pure Leichtigkeit, Tipps für einen gesunden Darm und ein Rezept für Kimchi

Und wieder geht ein Jahr zu Ende. Und diesmal auch die 66 Tage Challenge, die mich um ehrlich zu sein ganz schön gefordert hat. “Pure Leichtigkeit” – so das Motto des Teams von Pure Encapsulations, welches mich zur Challenge eingeladen hat. So leicht war es dann aber doch nicht.

Ich hab mir vorgenommen mich täglich 10 Minuten zu bewegen, zu entspannen und mehr für meine Darmgesundheit zu tun. Nun ja. Das mit der Darmgesundheit ist super gelaufen wie ich finde. Der Stress des Neu Mama Daseins hat meinen Verdauungsorganen doch etwas zugesetzt und so kam mir dieses Vorhaben sehr gelegen. Ich hab wieder angefangen mehr fermentierte Lebensmittel zu konsumieren, weniger Gluten zu essen, regelmäßiger zu essen und mehr Hühner- oder Rinderbrühe zu trinken. Auch hat mich Pure mit ihren Produkten Probio Basic und Probio Balance unterstützt und so konnte ich auch auf diesem Weg mehr Bakterienstränge zu mir nehmen. Und die Kombination all dieser Dinge tut mir richtig gut. Und ich will mir das alles beibehalten. Brühe zu trinken ist genial für die Darmschleimhaut und auch meine Tochter schlürft schon fleißig mit. Probiotika einzunehmen ist ebenso eine gute Ergänzung und hier greife ich gerne auf unterschiedliche Produkte und somit unterschiedliche Mischungen an Bakterien zurück. So wird direkt für mehr Vielfalt gesorgt. Naja und das Fermentieren ist mittlerweile fester Bestandteil geworden und ich möchte Sauerkraut, Kombucha, Kimchi und Co nicht mehr missen. Mein Kimchi Rezept will ich auch heute mit euch teilen. Mehr dazu weiter unten.

Und wie steht es um die Bewegung und Entspannung? 

Naja. Täglich 10 Minuten für beide Vorhaben aufzubringen war mir nicht möglich. Tage mit Baby vergehen einfach viel zu schnell und ich will mit meiner Tochter so präsent wie möglich sein und nicht ständig irgendetwas anderes machen. Und so hat mich die Challenge von Pure Encapsulations echt gefordert. Aber auch zum nachdenken angeregt. Ich hab realisiert, dass man ruhig auch mal mit den kleinen Errungenschaften zufrieden sein darf und dass auch die oft unscheinbar oder unwichtig wirkenden Dinge zwischendurch zählen. So sehe ich mittlerweile jeden langen Spaziergang (und davon gibt es so viel mehr als früher) oder jede Stunde die das Baby im Tragetuch verbringt als Form der Bewegung für mich. Ich achte dabei besonders auf meine Körperhaltung und aktive Mitte. Selbst die Zeit die ich mit ihr am Boden verbringe, nutze ich um in die Hocke zu kommen oder den Z-Sitz einzunehmen und so meinen Hüften etwas gutes zu tun. Und ich muss sagen, diese Sichtweise tut gut und stresst mich weit weniger. Und das Lustige daran ist, dass ich so zu weitaus mehr bewusster Bewegung komme als mit Strenge mir gegenüber. Im Rahmen der Challenge hab ich auch immer wieder Bewegungseinheiten auf Instagram geteilt. Und das schien ganz gut anzukommen und genau deshalb hab ich mich direkt in ein neues Projekt gestürzt, dass mir schon jetzt sehr viel Freude bereitet und welches ich bald verkünden werde. Insofern wird auch 2019 bewegt – ob zwischendurch oder ganz bewusst.

Und was die Entspannung angeht … da ging es mir ähnlich. Auch hier hab ich gelernt die Zeit inbetween zu nutzen. In erster Linie aber hab ich gelernt die verschiedenen Teile in mir besser zu verstehen und zu nähren. Das braucht aber wohl etwas mehr Erklärung. Nun gut. Wir alle haben unterschiedliche Teile in uns. Man könnte es sich fast wie einen Roundtable vorstellen. Da sitzt das Ich, dass gerne arbeitet, plant und am liebsten Tag und Nacht an Projekten werkelt. Dann sitzt da das Ich, dass die Zeit mit Kind voll und ganz genießt und das Ich, dass sich selbst auch mal etwas Gutes tun möchte um ein Bad zu nehmen, ein Buch zu lesen oder Zeit mit dem Liebsten zu verbringen. Und all diese Ichs wollen genährt werden, sonst entsteht eine Dysbalance. Ich hab durch die Challenge erkannt, dass ich vor der Geburt meiner Tochter ganz stark in meinem “Business Ich” gefangen war und mich von einem Projekt ins nächste gestürzt habe. Das ist wohl das “Leid” aller Selbstständigen, die gerne tun was sie tun. Man arbeitet irgendwie immer. Und dabei hab ich meine anderen Bedürfnisse oft hinten angestellt. Und nun da noch ein Teil – nämlich der Mama Teil – hinzugekommen ist, wird mir immer bewusster wie wichtig es ist, mal die Füße still zu halten, im Moment zu sein und zufrieden zu sein mit dem was man hat. Ebenso wichtig ist es sich auch etwas Gutes zu tun. Und seien es nur 10 Minuten in denen man ganz allein und ungestört ein Buch liest oder reglos am Bett liegt und die Wand anstarrt um tief ein und aus zu atmen. Ja, kommt alles vor hier. Auf die Balance kommt es jedenfalls an.

Alles in allem kann ich sagen, dass die vergangenen 66 Tage Pure Leichtigkeit mir sehr viel gebracht haben: nicht notwendigerweise Pure Leichtigkeit innerhalb der 66 Tage aber sicherlich mehr Leichtigkeit auf Dauer und dafür auch nachhaltig. Vor allem aber hat mir die Challenge frische Ideen, neue Erkenntnisse, jede Menge Motivation und Denkanstöße geliefert. Und dafür bin ich richtig dankbar.

Und weil die guten Vorhaben nicht mit einer Challenge enden müssen, will ich euch 10 Tipps zur Darmgesundheit mit auf den Weg geben, sowie ein viel gefordertes Rezept mit euch teilen. Perfekt um den Start ins neue Jahr direkt gesund zu starten. Schließlich beginnt Gesundheit im Darm. Zumindest sagte das schon Hippokrates, der Vater der Medizin.

  • Fermentierte Lebensmittel konsumieren: Kombucha, Kimchi, Sauerkraut, Kefir, Netto … Auf die Vielfalt kommt es an.
  • Rohmilch guter Qualität trinken. Man weiß, dass diese wertvoll für unsere Darmgesundheit ist und selbst all jene mit einer Unverträglichkeit besser darauf reagieren.
  • Saisonal und regional essen sowie trinken. Mittlerweile hat man rausgefunden, dass unsere Darmbakterien heimische und saisonale Produkte am liebsten mögen. Das gilt für unser Gemüse genauso wie für unser Wasser. Fiji Wasser ist somit eigentlich eher kontraproduktiv.
  • Bitterstoffe konsumieren. Löwenzahn, Artischocken, Schafgabe, Gänseblümchen, Radicchio, Chicorée, Rucola und, und, und. Sie regen unsere Verdauungssäfte an, unterstützen die Leber in ihrem tun und helfen dabei den Heißhunger auf Süßes einzudämmen.
  • Zucker meiden. Zucker füttert suboptimale Darmbakterien und Pilze. Insofern sollte sich diese Nahrungsquelle eher in Grenzen halten.
  • Ballaststoffe konsumieren: Buchweizen, Baobab, Leinsamen, Flosamen, Bohnen,  Apfel mit Schale, Süßkartoffeln mit Schale, ausgekühlte Kartoffeln (Resistente Stärke) … Darmbaktieren haben die Fähigkeit durch das Zerlegen von Ballaststoffen Buttersäure zu produzieren. Faecalibacterium prausnitzii ist so eine Spezies und ist essentiell für unser Immunsystem. Sie gehört auch zu jenen Strängen die am meisten Buttersäure produzieren. Und durch besagte Säure können entzündliche Prozesse im Darm erheblich reduziert werden. Und durch eine ballaststoffreiche Ernährung können sich Spezies wie Faecalibacterium prausnitzi vermehren.
  • Polyphenole: Rote Trauben, Rote Traubensaft, Rohkakao, Grüntee … Polyphenole fördern vor allem die Spezies Akkermansia muciniphila, der für die intakte Darmschleimhaut essentiell ist.
  • Als Ergänzung zur ausgewogenen Ernährung eignen sich hoch konzentrierte Probiotika (diverse Bakterienstränge) hervorragend und können dabei unterstützen, die Darmflora in Balance zu halten und negativ wirkende Bakterien einzudämmen.
  • Den Toilettengang richtig gestalten. Fakt ist, dass wir alle falsch auf der Toilette sitzen. Wir sitzen tatsächlich auf einem Thron und das ist eher suboptimal für die Verdauung. Um die Elimination zu erleichtern und die Verdauung zu unterstützen ist es wichtig die Beine etwas hochzulagern um eine Art Hocke anzudeuten. Im Grund sollen in der Sitzposition die Knie etwas über der Hüfte ausgerichtet sein. Ein kleiner Hocker für die Füße kann dabei behilflich sein.
  • Keine Angst vor Schmutz. Wir leben in einer Gesellschaft die immer und überall die Desinfektionssprays zur Hand hat. Und gerade bei Kindern ist es so wichtig sie im Dreck spielen zu lassen um ihr Mikrobiom entsprechend aufzubauen. Das gilt aber auch für uns Erwachsene. Es gibt wohl kein besseres Probiotikum als die Umarmung eines Hundes. Auch über die Haut nehmen wir so verschiedenste wertvolle Stoffe auf, die auf Dauer unser Immunsystem stärken können. Und wer keinen Hund hat, der kann morgens einfach mit Kokosöl und etwas Bentonit Ölziehen. Das ist nicht nur gut für unsere Mundflora. Bei Bentonit handelt es sich um eine Art Ton der wertvoll für uns sein kann und vor allem Schadstoffe binden, entgiften und schützend auf die Darmschleimhaut wirken kann. Auch wenn sie beim Ölziehen nicht geschluckt wird, landet doch etwas “Dreck” in uns und das ist genau was unsere Darmflora braucht.

Kimchi Rezept

1 großer Chinakohl

1 Stück Ingwer (2cm Länge)

1 Stück Kurkuma (2cm Länge)

1 große Karotte

10 Knoblauchzehen

2 TL Chiliflocken

ca. 2 EL Salz

1 EL Honig

2 EL Apfelessig

Kohl, Karotte, Kurkuma, Ingwer, Knoblauch fein schneiden und vermischen. Nach und nach etwas Salz hinzugeben. Den Kohl dabei gut durchkneten. Er verliert jede Menge Wasser. Und Vorsicht! Nicht zu viel Salz beimischen. Immer wieder kosten und nach dem eigenen Geschmack arbeiten. Das Ganze rund 10 Stunden oder über Nacht stehen lassen. Danach nochmals kneten. Der Kohl verliert nun weiter an Wasser (Salzlake). Chiliflocken, Essig, Honig beimischen und ebenso wieder gut umrühren. Anschließend das Kimchi in saubere Gläser füllen. Je mit der Salzlake auffüllen. Die Lake sollte das Kraut in etwa bedecken. Nun die Öffnung des Glases mit einem Tuch bedecken und so verschließen, dass keine Mücken o.Ä. hinzukönnen. Einige Tage (bis zu 7) an einem dunklen Ort (nicht zu kalt, nicht zu warm) stehen lassen und immer wieder mal umrühren. Schnell beginnt das Kimchi zu arbeiten (es blubbert) und schon nach einigen Tagen ist es verzehrfertig, kann gut verschlossen im Kühlschrank sehr lange gelagert werden.

In diesem Sinne einen guten Start ins neue Jahr!

Unter den Hashtags #pureleichtigkeit #reinsubstanz #leichterleben #ohnezusätze  könnt ihr übrigens meine 66 Tage Challenge und die Erfahrungen anderer Blogger im Rahmen dieser Challenge auf Instagram verfolgen. Und hier sowie hier finden sich meine beiden anderen Beiträge rund um die Challenge Pure Leichtigkeit. 

 

*dieser Beitrag ist in Kooperation mit Pure Encapsulations entstanden.

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