Die 66 Tage Challenge – ein Update zur Halbzeit und zum Mama Dasein

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag nicht mit einem “Ach, wie doch die Zeit vergeht!” beginnen. ABER … OH MEIN GOTT WIE DIE ZEIT VERGEHT! I can´t help myself. In diesem Beitrag hier hab ich euch davon berichtet wieso, weshalb und warum ich an der 66 Tage Challenge Pure Leichtigkeit von Pure Encapsulations teilnehme und was genau ich mir dafür vorgenommen habe. Heut will ich euch ein kleines Update liefern.

10 Minuten Bewegung pro Tag

Das war mein Vorhaben. Ich will es mal so sagen: Es ist eine Herausforderung. Klar, ich unterrichte nach wie vor Pilates. Aber da liegt der Fokus auf meinen Kunden. Bevor meine Tochter auf die Welt kam, wäre mir das mit der Bewegung für mich relativ leicht gefallen. Ich bin Pilates Trainerin und kann mich für Bewegung richtig begeistern UND ich liebe es mich täglich zu bewegen. Es tut mir einfach gut und ich fühl mich dadurch pudelwohl. Mit Baby schaut die Sache allerdings etwas anders aus. Hätte mir vor ihrer Geburt jemand gesagt, dass ich keine 10 Minuten für mich finden würde, hätte ich laut losgelacht. Aber man wird ja bekanntlich immer wieder eines besseren belehrt und ich bin sicher es geht ganz vielen da draußen ähnlich. Und deshalb will ich genau diese Schwierigkeiten auch mit euch teilen. Bringt ja nichts alles schön zu reden, oder? Naja, jedenfalls komme ich ganz selten dazu mir 10 Minuten pro Tag für ein bisschen mehr Bewegung zu gönnen. Tage mit Baby vergehen einfach zu schnell. Vor allem wenn man nebenbei auch noch versucht eine Selbstständigkeit aufrecht zu erhalten, eine Beziehung zu pflegen, für sein Kind da zu sein und noch in gefühlte 500 weitere Rollen schlüpfen soll oder möchte. Anyway. Was ich aber im Rahmen der Challenge gelernt habe ist folgendes:

  • Es ist gut sich etwas vorzunehmen und dran zu bleiben. Auch wenn man es nicht von Anfang an schafft, es bleibt im Kopf und man denkt immer wieder daran. Hin und wieder schafft man es dann eben doch. Und dann fühlt man sich ganz toll.
  • Nobody is perfect. Ich schaffe vielleicht nicht immer meine 10 Minuten. Dafür aber wurde mir mehr und mehr bewusst wie viel Bewegung ich eigentlich eh schon im Alltag einbaue. Wenn ich daran denke wie viel ich früher gesessen bin … die Zeiten sind definitiv vorbei. Meine Arbeit am Computer erledige ich meist im Stehen, wenn ich die Kleine in der Trage habe. Alternativ sitze ich auf einem Pezi Ball der dafür sorgt, dass meine Haltung immer gut ist. Egal ob vorne ein Kind an mir baumelt oder nicht. Ich schleppe das 8kg Bröckchen laufend von A nach B und es ist wahr: der Körper und die Muskulatur hierfür wachsen mit dem Kind mit. Anfangs war es hart. Und auch wenn ich als Pilates Trainerin genau auf meine Haltung achte, hab ich das Tragen im Wickeltuch ziemlich gespürt. Mittlerweile muss ich sagen geht es prima und mein Körper hat sich an diese neue “Belastung” gewöhnt. Naja und dann sitze ich vorwiegend am Boden um mit der Kleinen zu spielen und stehe laufend auf etc. Sprich, ich bin eigentlich immer in Bewegung. Und genau diese Bewegungen im Alltag sind das was einen gesunden Körper ausmacht. Wirft man einen Blick auf die Blue Zones in welchen Menschen irre alt werden und das auch noch gesund. Dann wird man feststellen, dass diese Leute eher nicht ins Fitnessstudio gehen, sondern sich einfach im Alltag sehr viel bewegen und nicht bloß vorm Computer rumsitzen. Insofern … win-win würd ich sagen.
  • Mama sein ist ein 24 h Vollzeit Job – ohne Urlaub, ohne doppeltes Gehalt, ohne Pause. Dafür aber mit Sicherheit der coolste Job der Welt.

10 Minuten Entspannung pro Tag

Das gelingt mir etwas besser. Ich schaffe täglich ein paar Seiten in einem Buch zu lesen, gönne mir am Morgen eine eiskalte Dusche und habe Transition Meditation für mich entdeckt. Aber eins nach dem Anderen. Lesen tu ich immer schon gerne und mich in einem Thema stundenlang zu verlieren und zu recherchieren bis mir die Augen zufallen – das fehlt mir. Aber gut. Ich nehm was ich kriegen kann. Insofern sind es derzeit ein paar Seiten in einem für mich faszinierenden Buch rund um Ernährung, Bewegung oder Wohlbefinden. Lernen ist für mich nämlich pure Entspannung.

Eine eiskalte Dusche am Morgen macht mich wach. Die Nächte sind so semi entspannt. Wobei ich mich mittlerweile auch daran gewöhnt habe. Unsere Tochter schläft bei uns im Bett – was ich sehr genieße um ehrlich zu sein – und da dockt sie nachts natürlich auch (mehrfach) an. Insofern ists nichts mehr mit dem durchgehenden Schlaf. Aber auch das wird irgendwann vorbei gehen. Und ich will die Zeit genießen in der sie noch so klein ist und die Nähe gerne hat. Anyway. Morgens hilft mir jedenfalls eine eiskalte Dusche dabei wach zu werden. Und das hat auch noch andere Vorteile. Schon mal von Wim Hof gehört? Der gute Mann hält Rekorde im Ertragen extremer Kälte. Er belegt immer wieder, dass es wesentlich für den Körper ist sich immer wieder extremer Kälte auszusetzen. Nicht nur fördert dies das Immunsystem, reduziert Entzündungsherde und hilft beim Fettabbau, sondern soll auch die Stimmung verbessern, gut fürs Gehirn sein und den Hormonhaushalt in Balance bringen. Ich find es jedenfalls genial.

Naja und Transition Meditation ist im Grunde eine kurze Mediation zwischen zwei Aufgaben. Ich beispielsweise bleibe nach meinen Pilates Stunden noch kurz im Auto sitzen bevor ich nach hause komme um einige Male tief durchzuatmen, mich auf meinen Atem zu konzentrieren und für mehr Entspannung zu sorgen. Mir gefällt diese Methode sehr. Es nimmt den Druck raus sich morgens 20 Minuten hinsetzen zu müssen und gibt täglich zwischendrinnen immer wieder den Input für Gelassenheit.

Darmgesundheit

Zu Beginn der Challenge hab ich mir vorgenommen wieder mehr für meine Darmgesundheit zu tun. Schlafmangel, Stress und leider oft unregelmäßige Mahlzeiten setzten dem guten Organ etwas zu. Naja und in diesem Bereich hab ich eigentlich echt viel erreicht um ehrlich zu sein. Pure Encapsulations unterstützt mich beispielsweise mit einigen wertvollen Bakterien in Form ihrer Produkte Probio Balance und Probio Basic. Beide Produkte nehme ich abwechselnd und täglich. Zusätzlich habe ich das Fermentieren wieder vermehrt aufgenommen. Wer mir auf Instagram folgt konnte dort schon einen Blick auf mein Arsenal an Fermenten werfen. Neben fermentierten Roten Rüben, Kimchi, Kombucha und fermentiertem Rucola finden sich auch Senf sowie Radieschen in meinem Kühlschrank. Und auch hier achte ich auf Vielfalt. Jeden Tag kommt ein bisschen was von 2 oder 3 dieser Besonderheiten auf den Teller. Ebenso koche ich wieder vermehrt Rinderbrühe welche gut für die Darmschleimhaut ist und auch meine Tochter bekommt davon schon fast täglich was ab. Auch achte ich darauf wieder mehr Ballaststoffe in Form von Artischocken, Bohnen, Natto etc. zu mir zu nehmen. Diese Dinge habe ich etwas vernachlässigt. Und einen besonderen Tipp will ich noch mit euch teilen. Ich habe mich dem täglichen Ölziehen mit Kokosöl verschrieben. Ich find es genial und auch der Zwerg bekommt täglich ein bisschen Kokosöl ab. Und diesem Kokosöl mische ich (nur für mich) auch etwas Bentonit hinzu (wird dann ebenso wie das Öl ausgespuckt). Das ist im Grunde Erde oder ganz konkret Asche von Vulkanen. Und der soll frei nach dem Motto “Eat Dirt” besonders gut für unseren Darm und vor allem die Darmschleimhaut sein. Durch die Umwelt, unsere Ernährung, Kosmetikprodukte gelangen täglich verschiedenste Stoffe in unseren Körper. Bentonit hilft uns dabei diese ungewollten Stoffe wieder auszuscheiden. Außerdem liefert die Erde auch jede Menge Nährstoffe wie Kalzium oder Magnesium. Definitiv einen Versuch wert also.

Alles in allem kann ich zur Halbzeit der Challenge folgendes Fazit abgeben: 

Ich bin richtig dankbar für die Challenge. Einige Dinge die mir gut tun habe ich wieder mehr in Erinnerung gerufen und in erster Linie habe ich gelernt mit kleinen Erfolgen zufrieden zu sein, mich etwas weniger zu stressen. Vor allem wurde mir wieder bewusster wie viel ich eigentlich eh schon für mich tue und schaffe. Insofern klopfe ich mir hier jetzt mal ganz demonstrativ auf die Schulter und gönne mir zu der späten Stunde zu welcher ich diesen Beitrag gerade verfasse direkt noch einen zuckerfreien Kakao und ein paar Seiten in meinem aktuellen Lieblingsbuch.

 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Pure Encapsulations entstanden. 

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