Es ist wieder mal soweit! Was ist in Saison im September? Ich sag nur: Mais

Der Sommer soll ja jetzt schön langsam abklingen und genau deshalb werden von Mutter Natur auch wieder wärmendere Gemüsesorten präsentiert. Kürbis zum Beispiel oder auch Wurzelgemüse wie Pastinaken oder Rote Bete! Die wärmen uns in der kälteren Jahreszeit von innen und eignen sich super für Suppen oder Aufläufe. Nachdem aktuell aber eher eine Übergangsphase ist, gibts auch noch reichlich frisches Obst in unseren Breitengraden. Die Auswahl ist derzeit echt enorm.

Mein Favorit in diesem Monat? Mais! Den kann man selbst an etwas kühleren Spätsommerabenden noch auf den Grill packen oder sogar eigene Polenta daraus machen wie Kathie und Rudi von Kathie`s Cloud hier zeigen. Vor allem frischer Mais enthält ziemlich viele Nährstoffe wie Vitamin C, E und Zink. Außerdem hat er sehr viele Ballaststoffe die unserer Verdauung gut tun. Eigentlich ist Mais ja kein Gemüse sondern ein süßlich schmeckendes Getreide. Weil der gelbe Kolben eben ein Kohlenhydrat ist, ist entsprechend viel Stärke und auch natürlicher Zucker darin enthalten. Übertreiben sollte man es daher beim Verzehr von Mais nicht unbedingt. Achja, Mais ist übrigens glutenfrei. Dennoch sollten all jene mit Zöliakie oder Gluten-Sensibilität langsam mit dem Mais anfangen. Er kann bei dem Ein oder Anderen nämlich Symptome hervorrufen die einer Gluten-Unverträglichkeit ähnlich sind.

Bei Mais gilt: probieren geht über studieren!

Ein Wort zum Schluss: Mais sollte unbedingt biologisch gekauft werden. Heute wird dieses Getreide leider oftmals gentechnisch verändert und die natürliche unbehandelte Version tut uns einfach viel, viel besser.

Obst  im September: 

Apfel, Birne, Brombeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Pflaume, Preiselbeere, Wassermelone, Trauben;

Gemüse im September: 

Artischoke, Blumenkohl, Bohnen, Bok Choi, Pak Choi, Brokkoli, Kürbis, Tomaten, Gurken, Erbsen, Fenchel, Frühlingszwiebel, Karotten, Kartoffel, Knoblauch, Sellerie, Kohlrabi, Süßkartoffel, Lauch, Mairüben, Paprika, Pastinake, Radieschen, Petersielienwurzel, Zucchini (die Runden), Rote Bete, Spinat, Sellerie, Kohl, Topinambur, Mais, Zwiebel, Salate wie Chicorée, Kräuter und Pilze;

Obst & Gemüse aus dem nicht zu fernen Ausland: 

Avocado (Spanien), Marillen (Spanien, Italien), Feige (Türkei), Granatapfel (Türkei), Nektarine (Spanien u.a.), Physalis (wobei es die aktuell sogar aus Österreich gibt – in ausgesuchten Läden!), Kohlsprossen, Aubergine;

Und hier ein Rezept für Mais-Fladen mit getrockneten Tomaten und frischen Kräutern. Ich versuche aktuell meinen Brotkonsum etwas einzuschränken und da kam mir die Idee eines selbstgemachten Fladens in den Sinn. Zusammen mit etwas Avocado oder Salat schmeckt der nämlich echt sensationell lecker und ist ungelogen in 5 Minuten zubereitet und nach 15 Minuten im Ofen fertig.

Zutaten:

120g Maismehl

200ml Pflanzenmilch (vorzugsweise Mandelmilch)

Prise Salz und Pfeffer

4 getrocknete Tomaten (klein geschnitten – Tipp: ich nehme dafür eine Schere)

reichlich Oregano, Rosmarin, Thymian, Salbei

ZUCKERFREI, GLUTENFREI, LAKTOSEFREI, VEGAN – ergibt einen großen Fladen

Alle Zutaten miteinander vermengen bis ein cremiger Teig entsteht. Anschließend in eine runde mit Backpapier ausgelegte Form füllen (Kuchenform) und bei 180° für rund 15 Minuten backen. Sobald der Fladen an der Oberfläche Risse bekommt ist er fertig. Zerreissen und mit einem Dip nach Wahl genießen.

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