Fruchtzucker vs. Traubenzucker – Zuckerama der Obst und Gemüsesorten!

Jedes Obst und Gemüse enthält einen Teil Fruchtzucker und einen Teil Traubenzucker. Je nach Art mehr oder weniger von dem ein oder anderen. Vor allem für jemanden mit einer Fruchtzucker-Unverträglichkeit, gilt es daher zu wissen, welches Obst und Gemüse einen größeren Anteil des für den Menschen guten Traubenzuckers enthält – ergo gesünder, verträglicher und verdaulicher ist. Die anschließende Grafik dient als Anhaltspunkt. Um herauszufinden wie der eigene Körper auf verschiedenste Obst- und Gemüsesorten reagiert, vor allem bei einer Fruchtzucker-Unverträglichkeit, gilt: probieren geht über studieren! Wir sind alle unterschiedlich, also muss jeder für sich selbst testen, was ihm oder ihr gut tut – speziell wenn es um Unverträglichkeiten geht. Je länger man auf seine Ernährung achtet, umso feinfühliger wird man auch was die eigenen Verträglichkeiten angeht.

Fruchtzucker vs. Traubenzucker

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Gemüse und auch das gelegentliche Stück Obst sind Basis einer ausgewogenen Ernährung. Grundsätzlich gilt aber, dass Gemüse im Allgemeinen einen geringeren Fruchtzucker Anteil hat, verträglicher, nährstoffreicher ist und daher auch bevorzugt werden sollte.

Gut zu wissen ist vor allem, dass ein Glas reinen Obstsafts rund 9 Teelöffel an Fruchtzucker enthält – ungefähr gleich viel wie ein Glas Cola. Ob natürlicher Ursprung oder nicht, Zucker bleibt Zucker und unser Körper unterscheidet nicht woher dieser kommt. Ein normaler Mensch kann dank zahlreicher Ballaststoffe nur eine kleine Anzahl an Obststücken verzehren, bis er sich schließlich satt fühlt. Macht man allerdings einen Saft aus Obst, geht viel mehr rein! Das bedeutet einen enormen Fruchtzucker-Überschuss, den der Körper nur minimal verkraftet, bis der Rest des Fruchtzuckers uns auf Dauer krank macht und in Fett verwandelt wird. Obst in Form von Säften ist also ein absolutes No-Go – nicht nur für Fruchtzucker-Problematiker, die so oder so beim Anblick eines Apfelsafts oder dergleichen die Flucht ergreifen sollten!

Am Wichtigsten ist aber auf Lebensmittel mit künstlich beigemischtem Fruchtzucker zu verzichten! Zur Wiederholung für alle die jetzt in die Küche starten und Inhaltsangaben studieren: Fruchtzucker = Haushaltszucker, Rohrzucker, Staubzucker, Kristallzucker – im Prinzip jede Form von Zucker – sowie Agavendicksaft!

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5 Kommentare

  • Reply
    Maria
    2. Februar 2015 at 11:42

    Hallo Eva!

    Wenn man FI hat muss man leider immer selber testen, was einem bekommt und was nicht.

    Was ich auch festgestellt habe – wenn ich z.B eine Nektarine esse und sie mir gut gekommt und ich die selben Nektarinen 2 Tage abliegen lassen, dann bekommen sie mir plötzlich nicht mehr, weil sie nachreifen und sich die Zusammensetzung verändert. Das selbe gilt für Äpfel und Trauben.

    Das macht das Thema natürlich gleich noch schwieriger, weil ich ja oft gar nicht weiß in welchem Zustand das Obst gerade ist, wenn ich es kaufe.

    lg
    Maria

    • Reply
      Eva
      2. Februar 2015 at 12:43

      Hallo Maria! Das ist ja sehr interessant. Muss ich auch mal testen. Habe von dem Problem mit dem Reifegrad bisher nur in Zusammenhang mit Histamin Intoleranz gehört. Leider gibt es ja viel zu wenig Studien wenn es um FI geht! LG

      • Reply
        Maria
        2. Februar 2015 at 18:21

        Hallo Eva!

        Deshalb hilft nur ausprobieren und die Reaktionen des eigenen Körpers zu studieren ;-)

        lg
        Maria

  • Reply
    Simone
    26. September 2015 at 11:24

    Also ich kann mir nicht vorstellen, dass es was mit Fruchtzucker zu tun hat – weil je reifer z.B. ein Banane – desto bekömmlicher mit FI – eben weil sich das Traubenzucker – Fruchtzucker Verhältnis ändert. Heißt aber auch je reifer eine Nektarine desto besser für FI – aber ja je reifer etwas ist, desto mehr Histamin….und das kann wiederum Probleme machen. Wobei wenn man schön clean isst und einbisschen aufpasst, kann man den Histaminspiegel gut niedrig halten – hier hilft auch Vitamin C!
    Aber natürlich hat jeder seine eigenen Toleranzgrenzen…ich kann keine Kirschen und Himbeeren essen – no way.

    • Reply
      Eva
      26. September 2015 at 23:09

      Hallo liebe Simone. Ich konnte für mich bisher noch keinen wirklichen Unterschied feststellen wenns um den Reifegrad geht. Aber wie du schon richtig sagst, jeder empfindet das Ganze unterschiedlich. Ich finde das ja wirklich sehr interessant und spannend. Bin grade dabei etwas mehr zum Thema zu recherchieren. Bei neuen Erkenntnissen werde ich die dann auch gerne wieder mit euch teilen. Liebe Grüße, Eva

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