Glutenfreie Pizza mit TYROLIT Life

Ich hab mich als Pizzafrau versucht. Und das Ergebnis ist nicht nur glutenfrei sondern auch richtig gut geworden – if I might say so. Nicht zuletzt weil ich Hilfe von einem genialen Stein hatte, der meine glutenfreie Pizza extra knusprig werden hat lassen. Die Firma TYROLIT life hat mich kontaktiert und gefragt, ob ich besagten Stein nicht mal testen will. Gesagt getan. Tyrolit ist eine österreichische Firma, mit Sitz in Tirol, wie der Name schon vermuten lässt. Das Unternehmen ist einer der führenden Hersteller von gebundenen Schleif-, Trenn-, Säge-, Bohr- und Abrichtwerkzeugen sowie Systemanbieter von Werkzeugen und Maschinen für die Bauindustrie.

Was das mit Essen zu tun hat? Naja, das Familienunternehmen der Swarovski Gruppe stellt eben auch besagten Pizzastein her. Und das im Rahmen der Produktlinie TYROLIT life, bei welcher das industrielle Know-how der Firma und die langjährige (um genau zu sein 100-jährige) Erfahrung in der Entwicklung von Schleiflösungen auf Anwendungen des täglichen Lebens umgemünzt wird. So findet man beispielsweise auch ziemlich geniale Messer und sogar Nagelfeilen im Sortiment. Alles immer sehr fein und edel gestaltet.

Und besagter Stein besteht nun aus hochwertigem Cordierit, was dazu führt, dass Backwaren eine richtig knusprige Unterseite bekommen. Man kann also nicht nur meine glutenfreie Pizza drauf backen sondern eben auch Brot oder Gebäck. Und das werd ich bald noch ausprobieren – vielleicht sogar mit meinem Kichererbsenflammkuchen. Den Stein kann man jedenfalls in den Ofen legen oder auch auf den geschlossenen Kohle- oder Gasgrill. Perfekt für den Sommer wie ich finde um statt dem klassischen Grillgut mal eine (gesunde) Pizzaparty zu veranstalten. Ein weiterer Vorteil des Steins ist die Waffelstruktur an der Unterseite. Die sorgt nämlich für eine bessere Wärmeaufnahme und das führt dazu, dass sich der Stein rasch aufheizt. Die gespeicherte Hitze hilft dabei den Teig in wenigen Minuten schon durchzubacken. Ergo, man braucht nicht so eine lange Backzeit. Die Temperatur wird weiters gleichmäßig an das Backgut abgegeben und überschüssige Feuchtigkeit wird absorbiert. Vor allem aber bleiben durch die kurze Backzeit die Geschmacksaromen erhalten und der Belag im Fall der Pizza bleibt richtig saftig. Und das find ich persönlich prima. Denn so bleiben auch mehr Nährstoffe erhalten. Oftmals gehen die durch zu lange und zu heiße Backzeiten nämlich verloren. No Bueno.

Mein persönliches Fazit zum Stein: Ich hab den Stein im Backofen getestet. Er macht die Pizza tatsächlich knuspriger. Ich hab das Ganze nämlich nicht nur mit meiner glutenfreien Pizza getestet, sondern ebenso mit einer glutenfreien Pizza aus dem Bio-Laden. Was soll ich sagen? Pizza kann schon was. Vor allem die gesunden Versionen. Der Unterschied zur herkömmlichen Zubereitung (die bessere Hälfte musste die Pizza ohne Stein-Zubereitung konsumieren) ist – zugegeben erstaunlicherweise – erheblich. #highfive an TYROLIT life für die innovative Idee.

Warum überhaupt Pizza selber machen?

Die gelegentliche Pizza Lieferung vom Pizzamann um die Ecke wird einen wohl nicht umbringen. Dennoch enthält die herkömmliche Pizza mal grundsätzlich Weizen (und nicht immer die beste Qualität) und somit Gluten. Persönlich versuche ich darauf lieber zu verzichten. Es geht mir einfach besser ohne und ich wette es geht anderen Menschen ähnlich wenn sie es mal probieren. Weiters enthält so gut wie jede Fertig- oder Pizzamann-Pizza Zucker. Und jede Menge pflanzliche Öle wie Sonnenblumenöl, Rapsöl, Sojaöl oder dergleichen.

Und diese sind nicht so gesund wie sie vielleicht klingen mögen. Besagte Öle enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die sehr instabil sind. Vor allem im Rahmen der industriellen Verarbeitung leiden sie gewaltig. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren lassen sich grundsätzlich  in Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren unterteilen. Beide sind wertvoll für uns und wir brauchen kleine Mengen davon in unserer Ernährung. Vor allem unser Gehirn benötigt sie. Heutzutage konsumieren wir allerdings jede Menge Omega 6 Fettsäuren und zu wenig Omega 3 Fettsäuren – das Verhältnis stimmt also nicht mehr. Warum konsumieren wir so viele Omega 6 Fettsäuren? Naja, Sonnenblumenöl, Rapsöl und Co sind nicht nur als Öle erhältlich sondern werden vor allem industriell verarbeiteten Lebensmitteln beigemischt und kommen in der Restaurant Küche zur Genüge vor. Auch Pflanzenmilch, Gewürzmischungen, Trockenfrüchten und Co werden sie beigefügt. Ihnen aus dem Weg zu gehen ist also recht schwierig. Und das erklärt unseren erhöhten Konsum an besagten Fettsäuren. Wo liegt das Problem? Jede Menge Omega 6 Fettsäuren wirken erstmal entzündungsfördernd auf unseren Körper. Konsumieren wir sie allerdings durch komplette Lebensmittel wie Sonnenblumenkerne, dann werden von Natur aus Antioxidantien mitgeliefert. Das komplette Lebensmittel stellt also kein Problem dar – zumal es sich von diesen wertvollen Lebensmitteln nur schwer wirklich zu viel konsumieren lässt. Im Rahmen der industriellen Ölverarbeitung mit all ihren Facetten die Hitze, Bleiche und weiß der Kuckuck was noch involviert, gehen diese schützenden Stoffe allerdings verloren und die Öle verwandeln sich in etwas das unserer Gesundheit nun mal gar nicht gut tut. Es lohnt sich also mal zu hinterfragen wie viele dieser Öle man tatsächlich konsumiert und gegebenenfalls zurückzuschrauben.

Nun ist der Gesundheitsfaktor sicherlich ein guter Grund um Pizza selber zu machen. Geschmacklich finde ich ja eine selbstgemachte Pizza nicht minder gut und für mich ist das Grund genug um selbst Hand anzulegen und so eine gesündere Version zu genießen. Also zurück zum Wesentlichen dieses Artikels: der glutenfreien Pizza! Diese ist nämlich frei von jeglichen unschönen Zutaten.

Zutaten für die glutenfreie Individualisten Pizza:

70g Buchweizenmehl

100g Kichererbsenmehl

150g Reismehl

50g Kartoffelstärke

1 Hefewürfel

300ml lauwarmes Wasser

2 EL Olivenöl

1 TL Salz

Pfeffer

1 TL Ahornsirup

Pizzastein mit Waffelstruktur unten in den Ofen geben und diesen rund 30 Minuten bei 240° vorheizen.

Alle Mehle in der jeweiligen Menge miteinander vermischen. Das Wasser leicht erwärmen und den Hefewürfel darin auflösen. Wasser und Mehl zusammen mischen. Salz, Pfeffer, Sirup und Olivenöl hinzugeben. Zugedeckt rund 30 Minuten gehen lassen. Nochmals umrühren und auf einem Backpapier eine Pizza formen.

Pizza samt Backpapier auf den Stein legen und den Teig rund 10 Minuten bei 150° backen. Rausnehmen, nach Belieben belegen und weitere 5-10 Minuten backen – zumindest bis der Käse zerschmolzen ist.

Belag meiner Wahl: 

Tomatensauce

Mozzarella

Cocktailtomaten

Basilikum, frisch

Rosmarin, frisch

Eierschwammerl

Sardellen

>>> INDIVIDUALISTEN AKTION <<<

Wer den Sommer nicht ohne Pizza am Grill erleben will, kann den Stein direkt bei TYROLIT life erwerben. Mit dem

 

Gutscheincode LIFEPIZZA

 

bekommt man ihn statt um 49,90 um 39,90 Euro. Mit dabei ist außerdem ein richtig genialer Pizzaheber aus Holz, der wie ich finde, auch als schönes Schneidebrett umfunktioniert werden kann. Noch dazu gibt es beim Kauf eines Pizzasteins einen Grillhandschuh im Wert von € 9,90 kostenlos dazu (solange der Vorrat reicht).

 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit TYROLIT entstanden. Vielen Dank dafür.

 

Quellen u.a.: 

Lipid Peroxidation: http://uu.diva-portal.org/smash/get/diva2:160811/FULLTEXT01.pdf

List of good fats and oils versus bad. http://drcate.com/list-of-good-fats-and-oils-versus-bad/ 

Stearic acid-rich interesterified fat and trans-rich fat raise the LDL/HDL ratio and plasma glucose relative to palm olein in humans: https://nutritionandmetabolism.biomedcentral.com/articles/10.1186/1743-7075-4-3

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