Ich hätte wieder ein paar inspirierende Individualisten interviewt: JUNIKA im Gespräch!

Vor einiger Zeit hab ich hier schonmal über das tolle Buch Junikas Lieblingsrezepte – Voller Genuss für die ganze Familie – salz- und zuckerarm kochen von Eva & Manu geschrieben. Die beiden stehen hinter dem gleichnamigen Blog JUNIKA und dort dreht sich alles um unkomplizierte salz- sowie zuckerarme Highlights für Kinder und Erwachsene. Ihr Schwerpunkt ist vor allem das Thema BLW – baby-led weaning! In diesem Interview erfährt ihr was genau das ist und welche Tipps die Beiden für andere Mamas haben. Außerdem gewähren Manu und Eva einen Einblick in ihren spannenden Alltag und teilen ihre Einstellung zu gesunder Ernährung mit Individualisten. Ein tolles und farbenfrohes Rezept gibt es übrigens auch noch oben drauf. Ich fand dieses Interview unglaublich interessant und bin sicher ihre Antworten inspirieren euch genauso wie mich! Viel Spaß.

Wie heißt ihr und wo seid ihr zu hause?

Eva Kamper-Grachegg und Manuela Christl und wir wohnen in Wien.

Was sagt ihr, wenn euch jemand fragt, was ihr so tut? 

Wir sind leidenschaftliche Mamas, Ehefrauen, berufstätig, Freundinnen und Bloggerinnen.

Wie würdet ihr eure individuelle Ernährungsphilosophie beschreiben? 

MANU: Frisch, abwechslungsreich, selbst gekocht, „die Dosis macht das Gift.“ Und gemeinsam schmeckt‘s am besten!

EVA: Daheim schmeckts am besten. Ich liebe die heimische Küche – nicht nur, weil ich damit aufgewachsen bin, sondern auch, weil es mir so logisch erscheint mit regionalen (und saisonalen) Zutaten die schmackhaftesten und wertvollsten Gerichte kochen zu können.

Was war euer „AHA“ Moment der euch in gesunde Esser verwandelt hat? 

MANU: Ich würde in meinem Fall sagen in „gesündere“ Esser, denn ich könnte bestimmt noch viel gesünder essen. Das war die Zeit als ich mich einerseits mit Beikost für meine Tochter Juni beschäftigt habe und andererseits viel über Ernährung nachgelesen habe, weil mein Schwiegervater Diabetiker ist, meine Schwiegermutter Probleme mit den Nieren hat und ich gerne für die ganze Familie koche.

EVA: Die Geburt meiner Tochter. Ich habe mich immer schon für Kulinarik begeistert. Seit Annikas Geburt habe ich nochmals einen neuen Blickwinkel eröffnet bekommen.

Für alle die euren Blog JUNIKA noch nicht kennen – um was geht es? 

EVA: Bei Junika geht es um die unkomplizierte, frische und schmackhafte (Familien-)Küche. Wir vermeiden Fertigprodukte, weil diese durch und durch mit künstlichen Geschmacksverstärkern, Stabilisatoren und Zusatzstoffen versehen sind. Wir wollen die Begeisterung fürs Kochen entflammen. Der Prozess des Kochens und Essens ist bei uns auch immer Teil unseres Familien-Lebens. Es ist die Zeit in der wir uns austauschen und zusammen sind.

Was hat euch dazu bewegt einen gemeinsamen Blog zu starten und vor allem wie ist es zu euren beiden Büchern gekommen? 

EVA: Wir wollten uns anfangs eine Erinnerung an eine besondere Zeit schaffen, indem wir unseren etwas ungewöhnlichen (breifreien) Beikoststart dokumentieren. Dabei standen wir in Kontakt mit anderen Eltern, die uns gefragt haben, wie wir das machen. Und so haben wir begonnen unsere Erfahrungen zu teilen.

MANU: Es ist heute noch überraschend, dass Junika in der „BLW-Szene“ ein solcher Begriff geworden ist. Dass wir unsere Erfahrungen und Rezepte anhand dieser Bücher teilen können und so am Leben anderer Familien teilhaben, macht uns nach wie vor glücklich und dankbar.

Ihr seid Profis auf dem Gebiet gesunde Ernährung für Babys und Kleinkinder. Warum ist eine zuckerfreie Ernährung so wichtig für die Zwerge? 

EVA: Wir wollten unsere Kinder die spannende Welt der Lebensmittel möglichst direkt und pur erleben lassen. Die Süße eines reifen Apfels kann dich umhauen und schmeckt ganz anders als die einer reifen Birne oder Mango. Wir leben in einer konstruierten, industriellen Nahrungsmittel-Welt, voller künstlicher Aromen und Zusatzstoffe. Salz und Zucker werden von der Industrie bewusst im Übermaß eingesetzt, um möglichst billig erzeugte Produkte schmackhaft zu machen. Unsere Kinder bekommen Süßigkeiten, aber eben solche, die wir selbst – oft mit ihnen gemeinsam – zubereitet haben. Geschmack ist geprägt und verändert sich ein Leben lang.

MANU: Die Tatsache, dass so viele Kinder in der Welt stark übergewichtig sind und das so enorme Auswirkungen auf deren körperliche Gesundheit hat, hat uns überzeugt hier gegenzusteuern und darauf zu achten, dass der Genuss von natürlicher Süße im Vordergrund bleibt und somit stark „übersüßte“ Nahrungsmittel gar nicht zum Einsatz kommen.

Und was hat es eigentlich mit der salzarmen Kost für Kinder auf sich? 

EVA: Das schließt für mich eigentlich an die vorherige Zucker-Frage an und ist für mich auch ein gesellschaftliches und kein Kinder-Thema. Salz gehört zu den häufigsten Verursachern von Herz-Kreislauferkrankungen. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Salz und Zucker, aber in unserer Gesellschaft erscheint es mir oft so, dass wir völlig das Maß aus den Augen verloren haben. Die Nieren eines Babys unter einem Jahr können nur 1g/Tag verarbeiten. Die Wenigsten sind sich bewusst, dass Natrium fast überall bereits natürlich enthalten ist. Das summiert sich – vor allem mit Fertigprodukten – zu einer unüberschaubaren Summe pro Tag. Und auch wenn salzarm im ersten Schritt nicht besonders „sexy“ klingt – unser Geschmack verändert sich mit unseren Essgewohnheiten. Wer eine zeitlang salzarm isst, schmeckt plötzlich viele andere Geschmacksrichtungen wieder heraus …das kann ein echtes Aha-Erlebnis werden.

Ab dem 6. Monat sind Babys ja bekanntlich bereit für Beikost. Für viele von uns ist diese Beikost mit Brei gleichzusetzen. Ihr verfolgt auf diesem Gebiet einen anderen Ansatz: “Baby-led Weaning” bzw. „selbstbestimmtes Essen“. Was hat es damit auf sich und sind kleine Kinder tatsächlich schon so „selbstständig“? 

EVA: Kinder kommen mit erstaunlichen Fähigkeiten auf die Welt, sonst wäre die Menschheit längst ausgestorben. Ein Neugeborenes zeigt ganz genau, wann es gestillt werden will und wann es reicht. Der Speichel eines Babys gibt über den Kontakt mit dem Busen der Mutter sogar Informationen weiter, wie die Muttermilch zusammengesetzt werden soll, damit es optimal versorgt wird. Diese Zusammensetzung ändert sich auch ständig. Und es verfügt über ein natürliches Sättigungsgefühl. Im ersten Lebensjahr ist Muttermilch oder Pre-Nahrung die vorwiegende Nahrungsquelle. Und essen ist ein komplexer Vorgang, daher ist es bei der breifreien Beikost so wichtig, wirklich auf die Beikostreifezeichen zu achten, die die Kinder erfüllen, wenn sie soweit sind. Die Kinder bestimmen das Tempo, die meisten sind etwa mit 6 Monaten soweit. Aber viele auch erst später – nicht das faktische Alter, sondern die Reife sind hier ausschlaggebend.

MANU: Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass Kinder das angeborene Sättigungsgefühl durch das selbstbestimmte Essen tatsächlich beibehalten. Und in unserer Überfluss-Gesellschaft finde ich das wichtig und schön… gut zu spüren, wann man satt ist. Das gehört ja auch zum sich selbst gut spüren können dazu. Das können heute leider nicht alle Menschen.

Was für Vorteile hat BLW für das Kind? Ich kann mir vorstellen der Bezug zum Essen ist viel ausgeprägter. Sind Kinder dadurch vielleicht auch offener für neue Geschmacksrichtungen und weniger „heikel”? 

EVA: Das ist zumindest unsere Erfahrung. Unsere Kinder essen seit dem 6. Lebensmonat bei uns am Familientisch mit. Aber natürlich gibt es Phasen und Vorlieben.

MANU: Die Erfahrungen sind hier ganz unterschiedlich. Bei uns gab und gibt es immer wieder Phasen wo Nahrungsmittel komplett abgelehnt werden oder sich unterschiedliche Geschmäcker zeigen. Juni hat nie Meeresfrüchte gegessen, Annika schon. Der Vorteil liegt für mich vor allem in der Selbstbestimmung und dem beibehalten des Sättigungsgefühls. Auch die soziale Komponente, des gemeinsamen Essens, ist meines Gefühls nach ein großer Vorteil.

Welchen Rat würdet ihr Mamas geben die kurz vor der Beikost Phase stehen und BLW eine Chance geben wollen? 

EVA: Macht euch keinen Druck. Es soll ein kulinarisches Abenteuer sein, das ihr gemeinsam mit euren Kindern erleben dürft. Nie wieder wird jemand so interessiert ein gedünstetes Broccoli-Röschen untersuchen, riechen, ertasten und schmecken. Ich habe in dieser Phase selbst wieder einen neuen Blick auf vieles bekommen. Und habt Geduld. Es geht hier um keinen Wettbewerb der komplexesten Kombinationen, sondern darum, den natürlichen Geschmack von Lebensmitteln zu unterstreichen. Erdäpfel mit Butter? Ein Gedicht!

MANU: Vertrauen! Vertrauen in eure Kinder. Bereitet euch gut vor, auch ein Erste-Hilfe-Kurs für den Notfall kann nicht schaden, informiert euch und dann ruhig bleiben und genießen!

Ihr setzt euch ganz offensichtlich sehr viel mit dem Thema Ernährung auseinander. Was ist eurer Ansicht nach der größte Blödsinn der in diesem Bereich verzapft wird? 

EVA: Dass eine ausgewogene, frische Küche nur für ambitionierte Semi-Profis oder gelangweilte Hausfrauen mit zuviel Geld möglich ist.

Als bewusstem Esser wird es einem manchmal nicht besonders leicht gemacht. Ich sag nur: auswärts essen! Was habt ihr bisher als größte Herausforderung empfunden – vor allem mit Kleinkindern im Schlepptau? 

EVA: Wir verhalten uns im großen und ganzen nicht viel anders als vorher. Wir wählen unsere Gasthäuser und Restaurants danach aus, woher die Produkte bezogen werden und mit welcher Philosophie die Küche ans Kochen ran geht. Und wir haben die Erfahrung gemacht, dass die meisten begeistert sind, wie unsere Kinder am Tisch und Geschehen teilnehmen. Da werden auch Bitten wie: „Bitte ohne Salz“ sehr gerne erfüllt.

MANU: Da geht es uns genauso. Wir gehen gerne mal essen, auch mit den Kindern und im Normalfall freuen sich die Gastwirte über die kleinen interessierten Gäste und wenn man hernach selbst ein wenig sauber macht, hat bisher auch noch keinen das Chaos gestört.

Wie steht es eigentlich um die Männer in eurem Leben? Ziehen die bei der gesunden Ernährung mit? 

EVA: Mein Mann ist offen und begeisterungsfähig, das hilft. Und wenn er Lust auf Würstel und Senf hat, dann gibt es das auch. Wir leben nicht dogmatisch, sondern bemühen uns um ein Bewusstsein.

MANU: Mein Mann isst immer schon sehr salzig und hat sich anfangs schwer getan, mitzuziehen. Als Juni immer begeisterter gegessen hat, war aber auch er voll dabei und unterstützt das Konzept nach wie vor. Jeder salzt dann eben am Tisch so viel er möchte. Auch bei uns geht es vor allem um bewusst essen und wenig um strenge Vorschriften. Es soll allen schmecken, Spaß machen und in den meisten Fällen ist es auch gesund.

Manu, du hast neben Juni auch noch drei weitere Kinder? Sind sie auch schon so bewusst gesund und zuckerfrei aufgewachsen? Wenn nicht, stell ich mir doch gerade bei Kleinkindern die Umstellung zum gesunden und vor allem zuckerfreien Esser sehr schwierig vor. Irgendwelche Tipps und Tricks? 

Manu: Die Kleinste ist 11 Wochen alt und wird voll gestillt. Die Großen werden dieses Jahr 18 und sind ganz anders aufgewachsen, als unsere kleine Juni. Nein, sie sind nicht so bewusst ernährt worden und ganz und gar nicht zuckerfrei. Das liegt einfach auch an dem damals fehlenden Bewusstsein für gesunde, bewusste Ernährung. Regional, saisonal, das war immer schon so, weil wir es auch zuhause so gelernt haben und ich habe schon immer auf einen mäßigen Süßigkeiten-Konsum geachtet, aber so bewusst, wie ich jetzt darauf achte, war das bei den Großen nicht. Aber auch sie lernen mit uns und sind einfach alt genug selbst Bescheid zu wissen, was ist gesund und was nicht. Somit kann man hier nicht wirklich von einer Umstellung reden. Wir essen gesamt als Familie bewusster. Ich habe also keine Erfahrung mit der Umstellung von Ernährungsgewohnheiten bei Kleinkindern. Bei größeren Kindern würde ich immer auf Aufklärung setzen, Bewusstsein schaffen.

Hier auf Individualisten dreht sich alles um einen ganzheitlichen Ernährungs- und Lebensstil. Was tust ihr so um Balance in euren Alltag zu bringen?

EVA: Ich koche und backe. Das war immer schon so. Wenn ich koche, dann wird mein Kopf frei und ich bin im hier und jetzt. Ein Zustand, der mir sonst eher schwer fällt. Leider gehöre ich zu den Bewegungsmuffeln und es fällt mir schwer, das in meinen Alltag zu integrieren. Ich arbeite an mir.

MANU: Auch ich bin keine Sportskanone, leider, aber habe mir fest vorgenommen, mehr Bewegung zu machen, nachdem jetzt auch Julie auf der Welt ist. Ansonsten lese ich gerne, esse gerne, verbringe Zeit mit meinen Lieben – das macht mich glücklich und froh.

Ihr seid beide viel beschäftigt. Habt ihr Tipps für Mamas die so wie ihr eine gesunde Ernährung, Kinder, Job, Blog und ganz nebenbei auch noch das Schreiben von Büchern unter einen Hut bringen wollen? 

EVA: Hört und schaut auf euch. Wie gut ihr funktioniert hängt davon ab, wie gut ihr zu euch seid. Daran muss ich mich auch immer wieder selbst erinnern.

MANU: Ich stimme Eva da voll und ganz zu. Es ist wichtig zu wissen, wann man die Bremse ziehen muss. Auf sich selbst hören, sich gut spüren. Und manchmal muss man sich ganz einfach eingestehen, dass nicht alles auf einmal geht.

Was ist eure Lieblingsalternative zu Zucker? 

MANU: Dattelsüße und Kokosblütenzucker mag ich besonders gerne. Das eine super fruchtig und der Kokosblütenzucker hat einen leicht karamelligen Geschmack.

EVA: Ich arbeite überwiegend mit Kokosblütenzucker, auch wenn quasi das Gegenteil eines regionalen Produkts ist. Aber auch geriebene Datteln setze ich häufig als Zucker-Ersatz beim Backen ein.

Ihr habt die Wahl: Essen aus dem Packerl oder doch lieber frisch vom Bauernmarkt?

MANU: Na das ist wohl keine Frage, natürlich frisch vom Bauernmarkt. Es ist nicht nur schön zu wissen, woher die Lebensmittel kommen, sondern auch deren Verarbeitung macht ja riesigen Spaß. Für seine Lieben zu kochen und gemeinsam zu essen, ist bei uns wichtig und schön für alle.

Wonach greift ihr wenn es schnell etwas Süßes geben soll?

EVA: Ich liebe, liebe, liebe Gebackenes. Ich habe immer kleines Gebäck im Tiefkühler.

MANU: Ich habe gerade während der letzten Schwangerschaft sehr viel gebacken. Da ist eigentlich immer ein Kuchen, Kekse oder sonst was vorhanden. Aber ich esse auch gerne Schokolade oder mal Honig-Waffeln.

Was darf in eurem Kühlschrank nie und nimmer fehlen? 

MANU: Butter. Wir lieben Butter. Ein frisches Sauerteig-Roggenbrot mit Butter ist einfach herrlich!

EVA: Butter & Eier.

Blogger: Hobby, Leidenschaft oder Beruf? 

MANU: Auf jeden Fall Hobby und Leidenschaft. Beruf ist es für mich nicht. Ich hab schon einen Beruf, der mir großen Spaß macht und es ist ohnehin schon eine Herausforderung all das unter einen Hut zu bringen.

EVA: Leidenschaftliches, professionelles Hobby.

Wo seht ihr euch in 5 Jahren? Irgendwelche großen Pläne die ihr hier schon mal ankündigen wollt? 

MANU: Reich und berühmt, umgeben von einer Schar von Kindern. ;-) Nein, das ist natürlich kein Plan. Vor allem weil man sagt: Das Leben ist das was passiert, während man Pläne schmiedet.

EVA: Ach herrje, ich bin schon gestresst, weil ich Termine im März habe ….

Wo kann man euch im Netz finden und mehr über euch erfahren? Und vor allem: wo kann man eure beiden Bücher bekommen? 

MANU: Im Netz findet man uns unter www.junika.at. Hier sind alle Infos über uns, unsere Geschichte, viele Rezepte zu Baby-led weaning, noch mehr Rezepte zu genussvoller salz- und zuckerarmer Küche und sonstiger Schabernack, den wir so anstellen. Unsere Bücher bekommt man in jedem gut sortierten Buchhandel.

An dieser Stelle noch kurz eine Frage zu euren beiden Werken: worin unterscheiden sie sich und welches Buch ist für wen geeignet? Ich durfte ja euer 2. Buch testen und finde die Rezepte eigenen sich nicht nur für Kinder sondern auch für die Erwachsenen. Ich bin jedenfalls begeistert von euren Ideen und gesunden Alternativen. 

EVA: Die Bücher sind immer in „Echtzeit“ entstanden. Im ersten Buch dreht sich also alles um den breifreien Beikost-Start und wie das unsere Familienküche verändert hat. Im zweiten Buch waren unsere Mädchen bereits vollwertige Mitglieder am Familientisch.

Foto Individualisten (1)

Rote Rüben Quinoa Salat mit Orangen & Fenchel und Fischfilet (4 Personen)

Zutaten:

1 gekochte Rote Rüben (bspw. aus dem Kühlregal)

1 Jungzwiebel

½ Tasse Quinoa

1 Bio-Orange

Zesten der Bio-Orange

½ TL Reissirup

Etwa 2 EL Olivenöl

Etwa 1-2 TL Balsamico-Essig

Etwas Limettensaft (optional)

¼ Fenchel, in feine Scheiben geschnitten

4 Fisch-Filets nach Geschmack

Etwas Öl zum Braten

ZUCKERFREI, GLUTENFREI, LAKTOSEFREI

Quinoa in Wasser einweichen und etwa 10 Minuten stehen lassen. Inzwischen einen Topf Wasser zum Kochen bringen – abgespülten Quinoa etwa 20 Minuten gar kochen. Die rote Beete in kleine Würfel schneiden. Orange halbieren und die eine Hälfte in feine Filets schneiden. Für das Dressing den Saft der halben Orange, das Olivenöl, fein geschnittene Jungzwiebel, den Reissirup, ein paar Orangenzesten und den Limettensaft (optional) zusammen mixen – mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einem Teil die rote Beete marinieren. Den Fenchel und die Orangenfilets ebenso beträufeln. Den Fisch in einer Pfanne braten. Kurz vor dem Servieren, den Quinoa mit der roten Beete und dem restlichen Dressing vermengen. Die Fenchel-Orangenmischung darüber streuen. Zum Schluss den Fisch dazu servieren.

Junika-Tipp:

Wir verwenden gerne fangfrische Süßwasser-Fische, die sind oft weniger belastet als Meeres-Fische und außerdem frischer.

Foto Credit: JUNIKA

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