Juicerama! Warum ich stolzer Besitzer eines Entsafters bin und Chlorophyll mein bester Freund ist! #Superfood

Ich gestehe: Ich bin ein Fan von frisch gepressten Gemüsesäften. Jetzt mag der eine oder andere sagen – Gemüse gehört in die Suppe aber nicht in den Saft! Natürlich ist nichts gegen den hausgemachten Suppentopf einzuwenden. Aber vor allem frisch gepresste Gemüsesäfte sind ein idealer Weg, um so viele Nährstoffe wie möglich in unserem Körper aufzunehmen. Selbst all jene unter uns, die bereits auf ihre Ernährung achten, können von einer extra Portion des guten Zeugs profitieren. Die Wenigsten essen täglich einen großen grünen oder bunten Salat. Gemüsesäfte sind also eine einfache und schnelle Möglichkeit um dem Körper eine gut verdauliche und konzentrierte Nahrungsergänzung zu verpassen.

Spricht in erster Linie ihr hoher Fruchtzucker-Gehalt gegen Obstsäfte wie Orange oder Apfel, so können im Gegensatz dazu vor allem grüne Gemüsesäfte mit ihren zahlreichen Nährstoffen und minimalem Anteil an Fruktose punkten.

Ob Gurke, Spinat, Mangold, Kräuter und Co – grüne Gemüsesorten als Saft sind für unseren Körper eine Wohltat und gerade für Menschen mit Verdauungsproblemen oder Unverträglichkeiten von unschätzbarem Wert. Ein Gemüsesaft aus rohem, vorwiegend grünem Gemüse wird leichter vom Körper aufgenommen. Das Entsaften von Gemüse führt sozusagen dazu, dass es vor-verdaut wird und uns ein Saft voller Chlorophyll, Vitaminen, Enzymen und Nährstoffen bleibt. Die Ballaststoffe, für welche unser Körper einen größeren Aufwand aufbringen muss, um diese zu verdauen, fallen hier weg. Das bedeutet die Kraftstoffe aus dem Gemüse gelangen ohne große Umwege in unser System.

Die Verwendung von grünem Gemüse in unserer Ernährung ist essentiell, da diese Chlorophyll enthalten – das Superfood schlechthin und sicherlich eine der wichtigsten Substanzen in einer gesunden Ernährung. Chlorophyll kann als das Blut der Pflanzen gesehen werden. Es hilft uns zu entgiften, reinigt unser Blut, füllt es dabei mit Sauerstoff, gibt uns mehr Energie und behebt nebenbei sogar Eisenmangel. Studien zufolge lässt grünes Gemüse unsere Eisenwerte sogar weit schneller steigen als jedes Eisenpräparat! Pflanzen saugen außerdem die Energie der Sonne auf (Photosynthese – für alle, die in Bio aufgepasst haben, ein bekannter Begriff) und wir können an all dieser Energie mitnaschen, wenn wir diese Pflanzen zu uns nehmen. Grüne Gemüsesorten (je grüner desto mehr Chlorophyll) sind außerdem eine der für uns besten Nahrungsquellen, wenn es um Antioxidantien, Kalzium, Folsäure, Vitamine A, C, E, Spurenelemente, Magnesium, Eisen, sogar Protein und gesunde Fettsäuren geht. Ganz nebenbei bemerkt kann Chlorophyll krebserregende Substanzen binden und wird daher seit geraumer Zeit auch in der Krebstherapie eingesetzt. Weiters wirkt es geruchsneutralisierend, was sich positiv gegen Mundgeruch auswirken kann.

Ich kann nur für mich sprechen, aber ein grüner Gemüsesaft gibt mir mehr Energie, ich fühle mich ausgeglichener, gesünder habe weniger Bedürfnis nach Kohlenhydraten oder Zucker. Wenn ich mich mal etwas kränklich fühle und einen vorwiegend grünen Gemüsesaft trinke, kann ich sicher sein, dass dieser mein Immunsystem wieder auf Vordermann bringt. Das Beste ist, ich kann trotz meiner Fruchtzucker-Unverträglichkeit, ohne Probleme grüne Säfte trinken und so genügend wichtige Vitamine aufnehmen.

Ob man nun ein Fan von grünen Säften wird oder nicht, es kann nicht schaden unsere Ernährung etwas grüner zu gestalten! Neben guten Fetten und Kohlenhydraten wie Kokosöl, Süßkartoffeln oder Quinoa, frischem, buntem Gemüse und dem gelegentlichen Stück Obst, sollte grünes Blattgemüse, Avocados, Algen oder allerlei Kräuter auf keinen Fall fehlen. Man kann dem eigenen Körper nicht genügend gute und natürliche Nährstoffe verabreichen, um diesen zu pflegen und vor Krankheiten zu schützen. Warum also nicht zur Abwechslung mal einen leckeren Gemüsesaft ausprobieren? Nachfolgend ein paar Tips um einen Gemüsesaft so nährstoffreich und lecker wie möglich zu gestalten. Grundsätzlich gilt aber auch hier: probieren geht über studieren! Einfach drauf los „juicen“ und sehen was einem schmeckt und gut tut.

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4 Kommentare

  • Reply
    Sandra
    17. Mai 2015 at 10:09

    Hallo Eva,
    ich bin gerade zufällig auf deinen Blog gestoßen. Soooo viele Information und interessante Themen. Ich werde mich so nach und nach durchlesen. Bin aber jetzt schon hin und weg.
    Hast du eine Buchempfehlung bezüglich Grüner Smoothies oder andere Rezepte?
    Vlg, Sandra

    • Reply
      Eva
      17. Mai 2015 at 12:47

      Hallo liebe Sandra! Danke dir. Das freut mich riesig. Bzgl. der Buchempfehlung: ich finde das Buch Grüne Smoothies von Dr. Med. Christian Guth & Burkhard Hickisch ganz gut. Ansonsten bin ich ein riesengroßer Fan von dem Buch “Natürlich gut essen” von Hemsley + Hemsley und das Buch “My new roots” von Sarah Britton ist auch ganz toll. Hoffe das hilft dir weiter! Liebe Grüße, Eva

  • Reply
    Frauke
    14. Februar 2018 at 13:13

    Liebe Eva,
    ich lese mich gerade querbeet durch Deinen Blog und bekomme ganz neue und spannende Infos. Toll.
    Ich habe mich gefragt welchen Entsafter Du benutzt, denn in der Rubrik “SHOP” ist der angezeigte Slow Juicer nicht verlinkt. Hast Du da einen Tipp für mich?

    Danke und liebe Grüße
    Frauke

    • Reply
      Eva
      14. Februar 2018 at 15:22

      Hallo liebe Frauke! Danke dir. Das freut mich wenn du dich hier wohlfühlst. :) Ich hab den Entsafter in der Rubrik gerade verlinkt. Den hab ich auch. Das ist der von Juicepresso und ich bin sehr zufrieden damit. Preislich sind die Slow Juicer immer etwas teurer. Wobei dieser noch einer der günstigeren SJ ist. Für die Vollprofis gäbe es noch den Angel oder ähnliche. Ich schick dir liebe Grüße, Eva :)

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