Was ist in Saison? Die Pastinake.

Diesen Monat ist ein ziemlich unbeachtetes Gemüse in Saison: die Pastinake. Gut, sie wird keinen Schönheitspreis gewinnen, aber sie ist geschmacklich definitiv nicht zu verachten. Bis ins 18. Jahrhundert war das Wurzelgemüse ein Grundnahrungsmittel. Heute gehört sie eher zu den altmodischen Gemüsesorten und wird schonmal von der fancy Süßkartoffel verdrängt. Und das obwohl sie eine ziemliche Nährstoffbombe ist und neben Kalzium und Magnesium auch Eisen liefert! Die Wurzel hat einen süßlichen Geschmack was in diesem Rezept hier gerade in Kombination mit der Kokosmilch ziemlich gut kommt. Auch als  Babybrei eignet sich die Wurzel besonders gut weil sie eben so verträglich ist. Die Pastinake gleicht optisch übrigens der Petersilienwurzel. Das soll vor allem deshalb der Fall weil sein weil sie anscheinend eine Kreuzung aus Karotte und Petersilie ist.

Neben der weißen Wurzel gibt es derzeit auch noch zahlreiche andere Gemüsesorten. Obst – not so much. Aber nachdem wir uns in der eher kalten Jahreszeit befinden, braucht unser Körper auch kein kühlendes Obst sondern viel eher wärmende Gemüsesorten wie eben meinen Monatsliebling.

Gemüse: Schwarzwurzel, Pastinaken, Rote Bete, Karotten, Kartoffeln, Topinambur, Kohlsprossen, Wildbrokkoli, Vogerlsalat, Porree, Kürbis, Chinakohl, Chicorée, Petersilienwurzel, Sellerie, Pilze wie Kräuterseitlinge und Bärlauch ist auf dem Weg!

Obst: Hagebutte, Äpfel;

Gemüse und Obst aus dem nicht zu weit entfernten Ausland: Avocado, Clementine;

Klarerweise unterscheidet sich von Händler zu Händler das Angebot. Es lohnt sich also nach Produkten des heimischen Anbaus zu fragen.

Pastinakensuppe:

3 normal gewachsene Pastinaken
1 Tomate (mittelgroß)
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (1cm)
1 TL Korianderpulver
1 Dose Kokosmilch
Rund 500ml Brühe
Salz, Pfeffer
Zitrone

Die Pastinaken waschen und sie in kleine Stücke schneiden. Schälen ist an dieser Stelle nicht notwendig. Die meisten Nährstoffe stecken schließlich in der Schale. Man schmeiße die Wurzelstückchen zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Topf und gieße diesen mit Brühe auf (das Gemüse soll dabei gut bedeckt sein). Jetzt kann man das Ganze zugedeckt köcheln lassen bis das Wurzelgemüse weich ist. Das dauert rund 15 Minuten. Dann gibt man eine Dose Kokosmilch hinzu und mixt das Ganze zu einer cremigen Masse. Wenn es zu dickflüssig ist, kann man noch etwas Wasser hinzu geben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nun kann man das Ganze bei Bedarf nochmals aufkochen und im Anschluss mit Salz, Pfeffer sowie etwas Zitronensaft abschmecken.

Ich reiche dazu gerne ein paar fein geschnittene Karottenscheiben die ich in Paprikapulver und Kokosöl knusprig angebraten habe.

Tipp: Die Tomate dient als natürlicher Geschmacksverstärker. Darauf also in keinem Fall verzichten. 

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