Schoko-Karamell Kuchen … und das Ganze ist zuckerfrei!

Würde ich ein Kochbuch schreiben, dürfte dieser Schoko-Karamell Kuchen auf keinen Fall fehlen. Er schmeckt so toll, dass ich fast selbst nicht glauben kann, dass überhaupt kein Zucker drinnen ist. Hinzukommt, dass er im Grunde nur aus Proteinen und guten Fetten besteht. Was will man also mehr?

Schon mal von Carob Pulver gehört? Dieses Pulver ähnelt Kakao, wird aus dem Früchten des Johannisbrotbaums gewonnen, ist ein toller Ballaststoff-Lieferant und schmeckt wie Karamell – kein Witz! Ich war immer schon ein Fan von Karamell aber diese zuckerfreie Mischung aus Mandelmus und Carob Pulver haut mich um und stellt jedes industriell hergestellte Karamellzuckerl in den Schatten! Probiert es unbedingt aus!

Zutaten: 

Für den schokoladigen Teig:
rund 150g Avocado, das ist ungefähr eine große Frucht
150g Mandeln, im Mixer zerkleinert
7 Datteln, entkernt und im Mixer zerkleinert
1 großer EL Kokosöl (fest)
1,5 EL rohes Kakaopulver
10 Tropfen Steviaglykosid (optional)

Für die Karamell Creme:
4 EL Mandelmus
1 EL Carob Pulver
5 Tropfen Steviaglykosid (optional) alternativ: 1 EL Ahornsirup

1 extra EL Mandelmus für die Deko

ZUCKERFREI, GLUTENFREI, LAKTOSEFREI, VEGAN 

Zu allererst werden die Mandeln in einem Mixer bzw. Zerkleinerer zu Mandelmehl verarbeitet. Auch die Datteln werden im Mixer zu kleinen Stücken verarbeitet. Das Gleiche gilt für die Avocado die im Mixer püriert wird. Im Anschluss daran, können die gesamten Zutaten für den Teig in einer Schüssel gut miteinander vermischt werden bis eine schokoladige Masse entsteht.

Aus dieser werden 2 gleich große Kugeln geformt um daraus schließlich den Kuchenboden zu kreieren. Dazu nehme ich gerne 2 Seiten Backpapier zur Hand, lege je eine Kugel zwischen zwei Stück des Papiers und drücke die Kugel mit der Hand flach bis ein schöner runder und circa 1 cm dicker Kuchenboden entsteht. Diesen für rund 10 Minuten in den Ofen packen (180°).

Weiter geht es mit der Karamell Creme. Hierzu werden ganz einfach Mandelmus, Carob Pulver und Stevia Tropfen oder Sirup miteinander in einer Schüssel vermischt. Rund 3 EL dieser Creme werden dann gleichmäßig auf dem 1. Kuchenboden verteilt. Darauf wird dann schließlich der 2. Kuchenboden platziert. Auf diesem kann dann der Rest der Karamell Creme sowie ein weiterer Esslöffel Mandelmus verteilt werden. Diese Mischung ergibt hier ein schönes Farbenspiel.

Wer möchte, kann das Ganze noch mit einigen Himbeeren garnieren. Am Besten wird dieses Dessert noch warm serviert!

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6 Kommentare

  • Reply
    Svenja Sieck
    20. November 2015 at 13:21

    Hallo, ich finde eure Rezepte super! Unsere Jungs haben eine Fructoseunverträglichkeit und ich und mein Mann haben nach einer Stoffwechselumstellung auch unsere Ernährung überdacht. Wir verzichten auf Haushaltszucker und Weizenmehl, wenn wir zuhause kochen. Im Umfeld gerade mit Kita und Schule ist das natürlich nicht immer durchsetzbar.So versuche ich soviel wie möglich selber zu machen. Nun habe ich allerdings eine Nussallergie. Kerne und auch Erdnüsse gehen mittlerweile aber bei vielen Rezepten sind Nüsse enthalten. Kann ich diese durch Cahews ersetzen und Dinkelmehl statt Mandelmehl nehmen? Lieben Gruß Svenja

    • Reply
      Eva
      20. November 2015 at 17:07

      Hallo liebe Svenja! Vielen herzlichen Dank. :) Super Sache wenn du versuchst so viel wie möglich selbst zu machen. Gehr mir auch so. Im Grunde kannst du bei den meisten Rezepten hier etwas ersetzen. In diesem Fall kannst du das Mandelmus locker gegen Cashewmus oder sogar Kokosmus austauschen. Für den Teig würd ich dir statt dem Mandelmehl vielleicht sogar eher Hafermehl empfehlen. Ich könnte mir vorstellen Dinkelmehl macht das Ganze etwas zu patzig. Hoffe das hilft dir weiter. Liebe Grüße, Eva

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    Hanna
    7. November 2016 at 21:47

    Hallo :)
    Ich möchte dieses Kuchenrezept gerne demnächst ausprobieren, habe aber kein Steviaglykosid.
    Welche Mengen von anderen Süßungsmitteln, wie Reissirup oder Honig, muss man nehmen, wenn man Steviaglykosid hat?
    Liebe Grüße :)

    • Reply
      Eva
      8. November 2016 at 12:50

      Liebe Johanna! :) Das ist kein Problem. Du kannst die Stevia Tropfen super austauschen. Nimm am besten für den Teig rund 2 EL Ahornsirup und für die Sauce würd ich auch so in etwas 1 EL nehmen. Wenn es dir nicht süß genug ist, kannst du in der Sauce noch etwas dazu geben. Hoffe das hilft und viel Erfolg beim Ausprobieren. Lieben Gruß, Eva

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    Carolina
    25. April 2018 at 18:30

    Hallo Eva,
    Ich habe jetzt schon auf diversen Blogs von Kokosöl gelesen und es danach gegoogelt. Ich bin zur Conclusio gekommen es nicht mehr beim Backen/Kochen zu verwenden, da es größtenteils aus gesättigten Fettsäuren besteht. Es interessiert mich daher sehr weshalb du es empfiehlst.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Carolina

    • Reply
      Eva
      25. April 2018 at 21:41

      Hallo liebe Carolina! Ja, das Thema rund um die gesättigten Fettsäuren ist ein sehr kontroverses würde ich sagen. Kurzum. Ich bin nicht der Ansicht, dass gesättigte Fettsäuren ein Problem darstellen und deshalb bin ich auch ein großer Fan von Kokosöl, Ghee oder dergleichen. Ich hab die Thematik hier schon mehrfach behandelt (du findest einige Beiträge rund ums Thema Fett) und auch in meinem neuen E-Book wird das Thema angesprochen. Vielleicht hilft dir der ein oder andere Bericht meine Sichtweise besser zu verstehen. Alles Liebe, Eva

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